Einmal die Welt auf den Kopf stellen

Einmal die Welt auf den Kopf stellen

Stellen Sie sich vor: Sie sind nicht sonderlich musikalisch. Sie spielen kein Instrument. Können weder Noten noch Akkorde lesen.
 
Aber Sie, ausgerechnet Sie, sollen ein Musical schreiben. (Und am Rande: Sie schaffen es. Dieses Musical wird zum weltweiten Erfolg. Auf der Bühne. Im Film.)
 
Okay, fangen wir noch mal von vorne an.
 
Wie kann man ein Musical schreiben, und schon der Name sagt, wie wichtig Musik ist, wenn man kein Musiker ist? Catherine Johnson, das hier ist eine wahre Geschichte, war eine Querdenkerin.
 
Jedes Musical braucht einen Hit, z.B. „Memory“ bei „Cats“. So weit. So gut. Und so schwer. Denn es ist verdammt schwierig, einen Hit zu schreiben. Nicht jeder ist ein Paul McCartney…
 
Doch – und das war das querdenkerische und innovative bei Catherine Johnson – warum muss ich selber einen Hit schreiben. Warum nehme ich einfach einen? Einen? Nein, mehr als ein Dutzend.
 
Und wo kamen diese Hits her? Von einer schwedischen Hit-Maschine namens „ABBa“. Catherine nahm die Lieder, schrieb eine federleichte Verwechslungskomödie rund um die Songs und heraus kam…
 
Natürlich: „Mamma Mia“. 
 
Björn Ulvaeus sagte später: „Mamma Mia!“ ist ein Musical, von dem wir gar nicht wussten, dass wir es geschrieben haben.“
 
Eine innovative Art von Musical, ein „Jukebox-Musical“. Basierend auf der Idee: Ein Hit ist ein Hit ist ein Hit ist ein Hit.
 
Dass das IMMER funktioniert, haben die Erfolge von „Ich war noch niemals in New York“ (Udo Jürgens) oder Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont“ bewiesen.

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